Entwickelt aus realen Steuerungsprojekten im Gesundheitswesen

Operative Kapazitätssteuerung für moderne Spitäler

Kapernikus schafft ein gemeinsames Lagebild über Betten, Stationen, Bereiche und Standorte hinweg. Die Plattform verbindet operative Daten mit standardisierten Steuerungsprozessen und unterstützt Spitäler dabei, Kapazitäten transparent, koordiniert und vorausschauend zu steuern.

BereicheBeispieldaten
Freie Betten42Beispielwert
Überbetten3Beispielwert
Fremdlieger5Beispielwert
Innere Medizin12 frei
78 %Belegung
Chirurgie4 frei
91 %Belegung
Kardiologie1 frei
97 %Belegung
Neurologie8 frei
71 %Belegung

Ausgangslage

Wenn unterschiedliche Zahlen gleichzeitig richtig sind

In vielen Spitälern liegen Informationen zur aktuellen Kapazität in verschiedenen Systemen, Teams und organisatorischen Bereichen. Dadurch entstehen unterschiedliche Lagebilder, obwohl alle Beteiligten mit grundsätzlich korrekten Informationen arbeiten.

Notfall

Wie viele freie Betten gibt es auf Station A?

Disposition

Zwei.

Station A

Keine.

Beide Antworten können korrekt sein. Sie basieren jedoch auf unterschiedlichen Annahmen, Aktualisierungszeitpunkten oder Planungshorizonten.

01

Kein gemeinsames Lagebild

Kapazitätsinformationen sind über Systeme, Teams und Standorte verteilt.

02

Unterschiedliche Berechnungsgrundlagen

Begriffe wie freies Bett oder verfügbare Kapazität werden nicht überall gleich interpretiert.

03

Hoher Koordinationsaufwand

Entscheidungen erfordern manuelle Rückfragen und Abstimmungen zwischen mehreren Bereichen.

Die Lösung

Ein gemeinsames Lagebild für die Kapazitätssteuerung

Kapernikus führt relevante Betriebs- und Belegungsdaten in einer gemeinsamen Plattform zusammen. Standardisierte Berechnungen und klar definierte Prozesse sorgen dafür, dass alle beteiligten Rollen mit derselben Grundlage arbeiten.

01

Aktualisierbares Lagebild

Freie Betten, Belegung, Überbetten, Fremdlieger und Arbeitsaufwand werden über Bereiche und Standorte hinweg sichtbar.

02

Einheitliche Steuerungslogik

Kapazitäten werden nach gemeinsam definierten Regeln berechnet und beurteilt.

03

Vorausschauende Planung

Geplante Eintritte und erwartete Belegungen können über mehrere Tage dargestellt werden, sofern die benötigten Daten verfügbar sind.

04

Koordinierte Massnahmen

Kennzahlen, Entscheidungen und vereinbarte Massnahmen werden im zuständigen Gremium gemeinsam dokumentiert.

So funktioniert Kapernikus

Von bestehenden Daten zu koordinierten Entscheidungen

1

Daten anbinden

Bestehende Belegungs- und Betriebsdaten werden aus den verfügbaren Quellsystemen übernommen. Welche Systeme und Daten integriert werden, wird pro Spital definiert.

2

Gemeinsames Lagebild erstellen

Kapernikus verarbeitet die vorhandenen Daten nach standardisierten Regeln und stellt sie rollenbezogen dar.

3

Kapazitäten koordinieren

Die zuständigen Personen beurteilen die Situation gemeinsam, dokumentieren Massnahmen und verfolgen deren Umsetzung.

4

Steuerung weiterentwickeln

Berechnungslogik, Organisationsstruktur und Module können schrittweise an die Anforderungen des jeweiligen Spitals angepasst werden.

Produkt und Module

Kapernikus im täglichen Betrieb

Kapernikus ist eine browserbasierte Plattform mit rollenbezogenen Ansichten für die operative und taktische Kapazitätssteuerung.

Bereiche

Übersicht der freien Betten nach Bereich und Standort, ergänzt um Überbetten, Fremdlieger und Arbeitsaufwand.

Stationen

Belegung und verfügbare Kapazitäten pro Station mit flexiblem Zeithorizont sowie Angaben zu Geschlecht und Versicherungsklasse, sofern diese Daten relevant und verfügbar sind.

Bettensperrungen

Temporäre Bettensperrungen zentral erfassen, verwalten und nachvollziehbar dokumentieren.

Gremium

Kennzahlen, Besprechungsgrundlagen, Entscheide und Massnahmen für die gemeinsame Kapazitätskoordination.

Status

Verdichtete Übersicht wichtiger Kennzahlen und dokumentierter Massnahmen für Führung und Steuerung.

Konfiguration

Bereiche, Stationen, Zimmer, Betten, Rollen und Gremiumsmitglieder an die Organisation des jeweiligen Spitals anpassen.

Bereiche im Überblick

Beispielansicht
Bereich
Bettenhaus 1
Freie Betten
23
Station
212
16Betten frei
Station
232
7Betten frei
Station
442
0Betten frei
Bereich
Bettenhaus 2
Freie Betten
6
Station
IMC
1Betten frei
Station
Palliativ
5Betten frei
Station
Onkologie
8Betten frei
Spital total
Spital Entfelden
Freie Betten
29

Stationen im Detail

Beispielansicht
Stationsübersicht
Station 212
Heute
Betten
27
Belegt
20
Frei
7
ZimmerBelegungStatus
212.12 von 2belegt
212.21 von 21 frei
212.32 von 2belegt
212.40 von 22 frei
212.51 von 21 frei

Einführung und Integration

Die Einführung wird auf das Spital abgestimmt

Kapernikus wird in bestehende Prozesse und Systemlandschaften integriert. Der genaue Umfang hängt von den verfügbaren Daten, den Quellsystemen, der Organisationsstruktur und den gewünschten Modulen ab.

Typische Bestandteile

  • Analyse der bestehenden Steuerungsprozesse
  • Definition gemeinsamer Kennzahlen und Berechnungsregeln
  • Anbindung der relevanten Quellsysteme
  • Abbildung der Organisationsstruktur
  • Rollen und Berechtigungen
  • Einführung der Steuerungs- und Gremienprozesse
  • Schulung
  • Validierung und schrittweiser Produktivbetrieb

Der zeitliche Rahmen wird gemeinsam im Erstgespräch bestimmt. Bei umfassenden Integrationen und organisatorischen Veränderungen kann die Einführung mehrere Monate dauern.

Operative Wirkung

Mehr Transparenz und weniger operative Reibung

Kapernikus soll Spitäler dabei unterstützen, Entscheidungen auf einer gemeinsamen Grundlage zu treffen und Kapazitätsengpässe früher zu erkennen.

Gemeinsames Lagebild über Bereiche und Standorte hinweg
Einheitliche Definitionen und Berechnungsgrundlagen
Schnellere Abstimmung zwischen beteiligten Rollen
Frühere Erkennung möglicher Kapazitätsengpässe
Bessere Vorbereitung von Steuerungsgremien
Nachvollziehbare Entscheidungen und Massnahmen
Belastbarere Planung bei ausreichender Datenqualität

Herkunft und Expertise

Entstanden aus realer Spitalpraxis

Kapernikus wurde nicht als generisches Planungstool entwickelt. Die Plattform ist aus konkreten Steuerungs- und Kapazitätsprojekten im Gesundheitswesen entstanden. Fachliches Prozesswissen, Einführungserfahrung und moderne Produktentwicklung fliessen direkt in die Plattform ein.

Entwickelt aus realen Betriebsabläufen
Spezialisiert auf Spitäler und Spitalverbunde
Ausgerichtet auf praktische Umsetzbarkeit
Kontinuierlich weiterentwickelt anhand konkreter Anforderungen

Infrastruktur und Compliance

Entwickelt für regulierte Umgebungen

Hosting

Hosting in der Schweiz möglich

Deployments

Separate Deployments für die Schweiz, Deutschland und Österreich möglich

Zugriffe

Rollen- und zugriffsbasiertes Berechtigungssystem

Architektur

Cloud-native Architektur

Integration

Integration in bestehende Systemlandschaften

Trennung

Getrennte Umgebungen pro Kunde möglich

Positionierung

Spezialisiert auf die Steuerungsrealität von Spitälern

Kapernikus verbindet technologische Produktentwicklung mit tiefem Verständnis für Spitalprozesse. Die Plattform wird gezielt für die Kapazitätssteuerung in Spitälern und Spitalverbunden entwickelt.

Spitalspezifische Logik

Organisationsstrukturen, Bettentypen, Stationen, Bereiche und Steuerungsgremien können realitätsnah abgebildet werden.

Verbindung von Daten und Prozessen

Kapernikus zeigt nicht nur Kennzahlen, sondern unterstützt auch die dazugehörigen Koordinations- und Entscheidungsprozesse.

Anpassbar an bestehende Systemlandschaften

Die Plattform wird mit den verfügbaren Quellsystemen und Datenstrukturen des jeweiligen Spitals verbunden.

Validierung im realen Betrieb

Kapernikus wird gemeinsam mit Spitälern unter realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt.

Preismodell

Ein Modell passend zu Spitalgrösse und Einführung

Die Kosten setzen sich aus einer wiederkehrenden Softwarelizenz sowie einmaligen Einführungs- und Integrationsleistungen zusammen.

Unverbindliches Erstgespräch vereinbaren
Anzahl Standorte und BereicheUmfang der DatenintegrationGewählte ModuleAnzahl Nutzerinnen und NutzerBetriebs- und SupportmodellOrganisatorischer Einführungsaufwand

FAQ

Häufige Fragen

Wo werden die Daten gehostet?

Ein Hosting in der Schweiz ist möglich. Für die Schweiz, Deutschland und Österreich können separate Umgebungen betrieben werden.

Wie wird Kapernikus integriert?

Die Integration wird auf die bestehende Systemlandschaft abgestimmt. Relevante Belegungs- und Betriebsdaten werden aus den verfügbaren Quellsystemen übernommen und für die gemeinsame Steuerung aufbereitet.

Wie lange dauert die Einführung?

Die Dauer hängt von Datenlage, Integrationsumfang, Organisationsstruktur und gewünschtem Funktionsumfang ab. Der konkrete Rahmen wird nach einer ersten Analyse gemeinsam festgelegt.

Wie werden Zugriffe gesteuert?

Kapernikus verfügt über ein rollen- und zugriffsbasiertes Berechtigungssystem.

Für welche Organisationen eignet sich Kapernikus?

Die Plattform richtet sich an Regional-, Kantons- und Universitätsspitäler sowie an Spitalverbunde.

Ersetzt Kapernikus das bestehende KIS?

Nein. Kapernikus ergänzt bestehende Systeme um eine spezialisierte Plattform für Kapazitätssteuerung und bindet relevante Daten aus vorhandenen Systemen an.

Kontakt

Kapazitätssteuerung gemeinsam weiterentwickeln

Gerne zeigen wir, wie Kapernikus bestehende Daten, Organisationsstrukturen und Steuerungsprozesse in einem gemeinsamen Lagebild zusammenführt.

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