Kein gemeinsames Lagebild
Kapazitätsinformationen sind über Systeme, Teams und Standorte verteilt.
Entwickelt aus realen Steuerungsprojekten im Gesundheitswesen
Kapernikus schafft ein gemeinsames Lagebild über Betten, Stationen, Bereiche und Standorte hinweg. Die Plattform verbindet operative Daten mit standardisierten Steuerungsprozessen und unterstützt Spitäler dabei, Kapazitäten transparent, koordiniert und vorausschauend zu steuern.
Ausgangslage
In vielen Spitälern liegen Informationen zur aktuellen Kapazität in verschiedenen Systemen, Teams und organisatorischen Bereichen. Dadurch entstehen unterschiedliche Lagebilder, obwohl alle Beteiligten mit grundsätzlich korrekten Informationen arbeiten.
Wie viele freie Betten gibt es auf Station A?
Zwei.
Keine.
Beide Antworten können korrekt sein. Sie basieren jedoch auf unterschiedlichen Annahmen, Aktualisierungszeitpunkten oder Planungshorizonten.
Kapazitätsinformationen sind über Systeme, Teams und Standorte verteilt.
Begriffe wie freies Bett oder verfügbare Kapazität werden nicht überall gleich interpretiert.
Entscheidungen erfordern manuelle Rückfragen und Abstimmungen zwischen mehreren Bereichen.
Die Lösung
Kapernikus führt relevante Betriebs- und Belegungsdaten in einer gemeinsamen Plattform zusammen. Standardisierte Berechnungen und klar definierte Prozesse sorgen dafür, dass alle beteiligten Rollen mit derselben Grundlage arbeiten.
Freie Betten, Belegung, Überbetten, Fremdlieger und Arbeitsaufwand werden über Bereiche und Standorte hinweg sichtbar.
Kapazitäten werden nach gemeinsam definierten Regeln berechnet und beurteilt.
Geplante Eintritte und erwartete Belegungen können über mehrere Tage dargestellt werden, sofern die benötigten Daten verfügbar sind.
Kennzahlen, Entscheidungen und vereinbarte Massnahmen werden im zuständigen Gremium gemeinsam dokumentiert.
So funktioniert Kapernikus
Bestehende Belegungs- und Betriebsdaten werden aus den verfügbaren Quellsystemen übernommen. Welche Systeme und Daten integriert werden, wird pro Spital definiert.
Kapernikus verarbeitet die vorhandenen Daten nach standardisierten Regeln und stellt sie rollenbezogen dar.
Die zuständigen Personen beurteilen die Situation gemeinsam, dokumentieren Massnahmen und verfolgen deren Umsetzung.
Berechnungslogik, Organisationsstruktur und Module können schrittweise an die Anforderungen des jeweiligen Spitals angepasst werden.
Produkt und Module
Kapernikus ist eine browserbasierte Plattform mit rollenbezogenen Ansichten für die operative und taktische Kapazitätssteuerung.
Übersicht der freien Betten nach Bereich und Standort, ergänzt um Überbetten, Fremdlieger und Arbeitsaufwand.
Belegung und verfügbare Kapazitäten pro Station mit flexiblem Zeithorizont sowie Angaben zu Geschlecht und Versicherungsklasse, sofern diese Daten relevant und verfügbar sind.
Temporäre Bettensperrungen zentral erfassen, verwalten und nachvollziehbar dokumentieren.
Kennzahlen, Besprechungsgrundlagen, Entscheide und Massnahmen für die gemeinsame Kapazitätskoordination.
Verdichtete Übersicht wichtiger Kennzahlen und dokumentierter Massnahmen für Führung und Steuerung.
Bereiche, Stationen, Zimmer, Betten, Rollen und Gremiumsmitglieder an die Organisation des jeweiligen Spitals anpassen.
Einführung und Integration
Kapernikus wird in bestehende Prozesse und Systemlandschaften integriert. Der genaue Umfang hängt von den verfügbaren Daten, den Quellsystemen, der Organisationsstruktur und den gewünschten Modulen ab.
Der zeitliche Rahmen wird gemeinsam im Erstgespräch bestimmt. Bei umfassenden Integrationen und organisatorischen Veränderungen kann die Einführung mehrere Monate dauern.
Operative Wirkung
Kapernikus soll Spitäler dabei unterstützen, Entscheidungen auf einer gemeinsamen Grundlage zu treffen und Kapazitätsengpässe früher zu erkennen.
Herkunft und Expertise
Kapernikus wurde nicht als generisches Planungstool entwickelt. Die Plattform ist aus konkreten Steuerungs- und Kapazitätsprojekten im Gesundheitswesen entstanden. Fachliches Prozesswissen, Einführungserfahrung und moderne Produktentwicklung fliessen direkt in die Plattform ein.
Infrastruktur und Compliance
Hosting in der Schweiz möglich
Separate Deployments für die Schweiz, Deutschland und Österreich möglich
Rollen- und zugriffsbasiertes Berechtigungssystem
Cloud-native Architektur
Integration in bestehende Systemlandschaften
Getrennte Umgebungen pro Kunde möglich
Positionierung
Kapernikus verbindet technologische Produktentwicklung mit tiefem Verständnis für Spitalprozesse. Die Plattform wird gezielt für die Kapazitätssteuerung in Spitälern und Spitalverbunden entwickelt.
Organisationsstrukturen, Bettentypen, Stationen, Bereiche und Steuerungsgremien können realitätsnah abgebildet werden.
Kapernikus zeigt nicht nur Kennzahlen, sondern unterstützt auch die dazugehörigen Koordinations- und Entscheidungsprozesse.
Die Plattform wird mit den verfügbaren Quellsystemen und Datenstrukturen des jeweiligen Spitals verbunden.
Kapernikus wird gemeinsam mit Spitälern unter realen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt.
Preismodell
Die Kosten setzen sich aus einer wiederkehrenden Softwarelizenz sowie einmaligen Einführungs- und Integrationsleistungen zusammen.
Unverbindliches Erstgespräch vereinbarenFAQ
Ein Hosting in der Schweiz ist möglich. Für die Schweiz, Deutschland und Österreich können separate Umgebungen betrieben werden.
Die Integration wird auf die bestehende Systemlandschaft abgestimmt. Relevante Belegungs- und Betriebsdaten werden aus den verfügbaren Quellsystemen übernommen und für die gemeinsame Steuerung aufbereitet.
Die Dauer hängt von Datenlage, Integrationsumfang, Organisationsstruktur und gewünschtem Funktionsumfang ab. Der konkrete Rahmen wird nach einer ersten Analyse gemeinsam festgelegt.
Kapernikus verfügt über ein rollen- und zugriffsbasiertes Berechtigungssystem.
Die Plattform richtet sich an Regional-, Kantons- und Universitätsspitäler sowie an Spitalverbunde.
Nein. Kapernikus ergänzt bestehende Systeme um eine spezialisierte Plattform für Kapazitätssteuerung und bindet relevante Daten aus vorhandenen Systemen an.
Kontakt
Gerne zeigen wir, wie Kapernikus bestehende Daten, Organisationsstrukturen und Steuerungsprozesse in einem gemeinsamen Lagebild zusammenführt.